Walgauiade 1998 - Die erste Walgauiade

Jahr: 1998

Teilnehmer: 3

Besonderheit: 1. Walgauiade, Gründungsjahr, René Strohmeier wird erster Champion

1997 fand das damals erste jährliche Tischtennisturnier auf Strohmeier's Terrassenstadion statt. Dabei konnte Strohmeier René das Turnier für sich entscheiden und Lukas Mathá schied nach sehr hartem Kampf gegen Stefan Dobler aus. Das ließ Mathá nicht auf sich sitzen und so fand 1 Woche später eine Revanche statt. Als er das Match abermals verlor sagte er: „Wenn wir Basketball gespielt hätten, hätte ich gewonnen." Stefan Dobler antwortete darauf: „Wenn wir Go-Kart fahren würden, würde ich gewinnen." „OK" sagte René Strohmeier: „Wir suchen uns alle 3 Sportarten aus und 1 wo wir alle wollen, tragen einen Sportzehnkampf aus und der mit den meisten Punkten zum Schluss ist der beste Sportler." Gesagt, getan! Die Walgauiade ist entstanden!

Teilnehmer

  1. René Strohmeier (Erster Champion)
  2. Stefan Dobler
  3. Lukas Mathá

1. Bewerb: Schach

Ort: Strohmeier's Wohnzimmer, Schlins

Wettkampf

Der allererste Bewerb der Walgauiade! Das erste Duell war Mathá gegen Dobler. Das Match war lange Zeit offen, bis Dobler den Springer mit der Hand berührte. Als er merkte, dass dann die Dame offen wäre, wollte er eine andere Figur nehmen – doch Mathá beharrte auf die Regel „berührt – geführt" und das Match war entschieden.

Im Finale zwischen Mathá und Strohmeier sah es lange nach einem Unentschieden aus. Strohmeier bot Mathá sogar ein Unentschieden an, was ein Wiederholungsspiel bedeutet hätte – doch Mathá lehnte schadenfreudig ab. Als Strohmeier anfing die Figuren zu schlachten, musste er mehr Verluste als Mathá hinnehmen.

Mathá konnte somit den allerersten Walgauiadetitel gewinnen!

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 Lukas Mathá 3
2 René Strohmeier 2
3 Stefan Dobler 1

2. Bewerb: Tischtennis

Ort: Schopflochstadion, Schlins

Wettkampf

Die Sportart, der wir die Entstehung der Walgauiade zu verdanken haben! Dobler servierte Mathá eiskalt ab. Strohmeier konnte klar gegen beide gewinnen und holte seinen ersten Titel.

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 René Strohmeier 3
2 Stefan Dobler 2
3 Lukas Mathá 1

3. Bewerb: Fußball

Ort: Strohmeier's Terrassenstadion, Schlins

Wettkampf

Im Fußball konnte Strohmeier überraschenderweise gegen Dobler gewinnen. Mathá hatte gegen beide nicht den Hauch einer Chance.

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 René Strohmeier 3
2 Stefan Dobler 2
3 Lukas Mathá 1

4. Bewerb: Tennis

Ort: Strohmeier's Terrassenstadion, Schlins

Besonderheit: Auf Wunsch von Dobler als Speedtennis ausgetragen

Wettkampf

Tennis wurde auf Wunsch von Dobler als Speedtennis ausgetragen. Da beide einverstanden waren und somit die Chancen von Dobler erhöht wurden, ging es so über die Bühne. Während Strohmeier gegen beide dominierte, erwies sich der Vorschlag von Dobler als genialer Schachzug – er konnte sensationell Mathá im Speedtennis abfertigen und fixierte somit den 2. Platz.

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 René Strohmeier 3
2 Lukas Mathá 2
3 Stefan Dobler 1

5. Bewerb: Dart

Ort: Jugendraum, Schlins

Wettkampf

Der bis dahin so dominante Strohmeier zeigte eine schwache Vorstellung und verlor beide Spiele. Da Dobler gegen Mathá gewinnen konnte, holte auch er seinen ersten Titel der Walgauiade.

Das „double in double out" im Dart wurde mit sofortiger Wirkung abgeschafft!

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 Stefan Dobler 3
2 Lukas Mathá 2
3 René Strohmeier 1

6. Bewerb: Tischfußball

Ort: Dobler's Tischfußballtisch, Schlins

Wettkampf

Strohmeier konnte gegen Dobler erst im 5. Satz gewinnen und holte somit den Titel. Mathá hatte gegen beide nicht wirklich eine Chance.

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 René Strohmeier 3
2 Stefan Dobler 2
3 Lukas Mathá 1

7. Bewerb: Basketball

Ort: Mathá-Wiese, Schlins

Wettkampf

Dieser Bewerb hatte es in sich! Zuerst spielte Strohmeier gegen Dobler – ein sehr faires Spiel, bei dem sich beide auf die Regeln einigen konnten. Einzig Mathá musste immer dazwischenquatschen und den Möchtegern-Schiedsrichter spielen. Strohmeier gewann das Match.

Im nächsten Spiel versuchte Mathá permanent seine Regeln durchzusetzen. Sobald Mathá einen Angriff startete und Dobler ihn blockieren wollte, wertete Mathá es als Foul. Mathá gewann und Dobler war richtig sauer.

Im letzten Spiel kam es zum Eklat: Strohmeier schoss einen Dreier, während Mathá im Rückstand von der Spielfläche abtrat. Das Spiel wurde für Strohmeier gewertet – sein 5. Titel der Saison!

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 René Strohmeier 3
2 Lukas Mathá 2
3 Stefan Dobler 1

8. Bewerb: Landhockey

Ort: Strohmeier's Terrassenstadion, Schlins

Wettkampf

Auch hier dominierte Strohmeier und konnte in seinen Lieblingsdisziplinen klar gewinnen. Mit diesem Sieg kürte er sich zum ersten Walgauiadechampion der Geschichte! Im Spiel Mathá gegen Dobler gewann Mathá nach hartem Kampf.

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 René Strohmeier 3
2 Lukas Mathá 2
3 Stefan Dobler 1

9. Bewerb: Schwimmen

Ort: Hallenbad Bludenz

Wettkampf

Im Schwimmen war Dobler eine Klasse für sich und gewann klar vor Strohmeier und Mathá.

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 Stefan Dobler 3
2 René Strohmeier 2
3 Lukas Mathá 1

10. Bewerb: Go-Kart (Finale)

Ort: Kartbahn Schranz, Rankweil

Showdown

Leider trat Lukas Mathá im letzten Bewerb nicht mehr an. Im Zweikampf Dobler gegen Strohmeier hatte Strohmeier keine Chance – Dobler holte seinen 3. Titel.

Ergebnis

Platz Name Punkte
1 Stefan Dobler 3
2 René Strohmeier 2
Lukas Mathá Joker

Endstand

Endstand nach 10 Bewerben:

Platz Name Punkte
1 René Strohmeier 25 Pkt.
2 Stefan Dobler 19 Pkt.
3 Lukas Mathá 15 Pkt.

Besonderes

Erster Champion der Geschichte

René Strohmeier krönte sich zum ersten Walgauiadechampion der Geschichte. Mit 6 Siegen (Tischtennis, Fußball, Tennis, Tischfußball, Basketball, Landhockey) dominierte er das Turnier.

Die Gründung

Die Walgauiade entstand aus einem Streit nach einem Tischtennismatch. Jeder Teilnehmer durfte 3 Sportarten nominieren:

  • Lukas Mathá: Schach, Basketball, Dart
  • Stefan Dobler: Go-Kart, Fußball, Tischfußball
  • René Strohmeier: Tischtennis, Tennis, Landhockey
  • Gemeinsam: Schwimmen

Kontroversen

  • Schach-Finale: Strohmeier bot Unentschieden an, Mathá lehnte ab
  • Basketball-Eklat: Strohmeier schoss Dreier, während Mathá vom Platz trat
  • Dart: „Double in double out" wurde sofort abgeschafft
  • Go-Kart: Mathá trat nicht mehr an

Rekorde und Highlights

  • René Strohmeier: 6 Siege (Tischtennis, Fußball, Tennis, Tischfußball, Basketball, Landhockey)
  • Stefan Dobler: 3 Siege (Dart, Schwimmen, Go-Kart)
  • Lukas Mathá: 1 Sieg (Schach)

Zitate

René Strohmeier (1. Platz):

„Schon ein geiles Gefühl die Kombination gewonnen zu haben, geiler Sportzehnkampf. Müssen wir nächstes Jahr unbedingt wieder machen."

Stefan Dobler (2. Platz):

„Zum Schluss bin ich richtig in Fahrt gekommen. René kann sich nächstes Jahr warm anziehen."

Lukas Mathá (3. Platz):

„Wenn man keine Ahnung von Regeln hat, sollte man es sein lassen mit dem Sport. Der Wettkampf war irregulär."

1. Jahreshauptversammlung

Datum: Mittwoch, 8. Oktober 1997 Ort: Strohmeier's Terrassenstadion, Schlins Anwesend: Lukas Mathá, Stefan Dobler, René Strohmeier


Wie alles begann

1997 fand das damals erste jährliche Tischtennisturnier auf Strohmeier's Terrassenstadion statt. Dabei konnte Strohmeier René das Turnier für sich entscheiden und Lukas Mathá schied nach sehr hartem Kampf gegen Stefan Dobler aus. Das ließ Mathá nicht auf sich sitzen und so fand 1 Woche später eine Revanche statt. Als er das Match abermals verlor sagte er: „Wenn wir Basketball gespielt hätten, hätte ich gewonnen." Stefan Dobler antwortete darauf: „Wenn wir Go-Kart fahren würden, würde ich gewinnen." „OK" sagte René Strohmeier: „Wir suchen uns alle 3 Sportarten aus und 1 wo wir alle wollen, tragen einen Sportzehnkampf aus und der mit den meisten Punkten zum Schluss ist der beste Sportler."

Gesagt, getan! Die Walgauiade ist entstanden!


Die Gründungssportarten

  • Lukas Mathá: Schach, Basketball, Dart
  • Stefan Dobler: Go-Kart, Fußball, Tischfußball
  • René Strohmeier: Tischtennis, Tennis, Landhockey
  • Gemeinsam: Schwimmen

Der Hintergedanke

Fußball – Weltsportart Nr. 1 – sollte doch schon alleine von der Wertigkeit mehr Punkte bekommen als alle anderen Sportarten, oder? Falsch! Gesucht wird der beste Sportler bei einer Kombination aller 10 Disziplinen!


Die Regeln und Statuten 1998

§1 Der Sportzehnkampf heißt Kombination

§2 Es zählt jede Sportart gleich viel

§3 Wer in den 10 Disziplinen die meisten Punkte erzielt ist der Kombinationschampion

§4 Punkteverteilung in jeder Disziplin ist wie folgt:

    1. Platz: 3 Pkt.
    1. Platz: 2 Pkt.
    1. Platz: 1 Pkt.
  • Nicht antreten: 0 Pkt.

§5 In jedem Bewerb wird jeder gegen jeden gespielt, außer im Schwimmen und Go-Kart

§6 Im Go-Kart findet 1×10 min ein Zeitfahren statt, wobei die schnellste Zeit gewinnt

§7 Schwimmen wird als Massenstart gestartet, wobei der Schnellere gewinnt

  • §7.1. Es wird 3 Längen geschwommen
  • §7.2. Es wird im Freistil geschwommen
  • §7.3. Flossen sind verboten

§8 Es wird nach internationalen Schachregeln gespielt

  • §8.1. Für einen Schachsieg gibt es 1 Pkt., für Unentschieden 0,5 Pkt. und Niederlage 0 Pkt.
  • §8.2. Für den Gewinnerpatt gibt es 0,5 Pkt. und für den Verliererpatt 0 Pkt.

§9 Tischtennis wird nach internationalen Regeln gespielt und auf 3 Gewinnsätze

  • §9.1. Für einen Tischtennissieg gibt es 2 Pkt. und für eine Niederlage 0 Pkt.

§10 Fußball wird 2×15 Minuten gespielt und auf 2 Tore

  • §10.1. Fußball wird nach individuell ausgemachten Regeln gespielt
  • §10.2. Für einen Sieg bekommt man 3 Pkt., für ein Unentschieden 1 Pkt. und für eine Niederlage 0 Pkt.

§11 Tennis wird nach internationalen Grand Slam Regeln gespielt, also auf 3 Gewinnsätze und im 5. und entscheidenden Satz kein Tie Break sondern auf 2 Games Unterschied

§12 Dart wird „double out" von 501 abwärts gespielt und auf 3 Gewinnsätze (1 Gewinnsatz = 1 Leg)

§13 Tischfußball wird auf 5 Gewinntore gespielt = 1 Satz! Wer zuerst 3 Sätze gewonnen hat gewinnt das Match und man darf von überall ein Tor schießen... auch von der Mitte

§14 Basketball wird nur auf einen Korb gespielt. Ein 3. Mal zu „dribbeln" ist verboten. Auch den Ball von unten greifen ist verboten! Spielzeit beträgt 4×5 Minuten

§15 Landhockey-Spielzeit beträgt 3×10 Minuten. Im eigenen Drittel ein Tor zu schießen ist verboten und wird als unerlaubter Weitschuss gewertet

§16 René Strohmeier übernimmt das Amt des Obmanns

§17 Lukas Mathá übernimmt das Amt des Vizeobmanns


Protokollführer: René Strohmeier